Seemandelbaumblätter

Allgemein,Pflanzen

Der Seemandelbaum stammt aus Malesien, bzw. dem westlichen Pazifikgebiet. Seine Blätter werden insbesondere in Asien schon länger wegen ihrer positiven Auswirkungen auf die Wasserqualität in Aquarien, als auch für die Behandlungen bakteriellen Infektionen und Verpilzungen, genutzt.

Auswirkungen auf die Tiere

Seemandelbaumblätter steigern Abwehrkräfte und Wohlbefinden der Fische, geben schleimhautschützende Stoffe ab, wirken antibakteriell, entzündungs-, sowie pilzhemmend. Bakterielle Infektionen nach Kampfspuren oder Bisswunden sind deutlich seltener anzutreffen und Laich verpilzt nicht mehr so schnell wie zuvor. Seemandelbaumblätter können zur Behandlung / Prävention von

  • Verpilzungen
  • bakteriellen Erkrankungen
  • Flossenfäule
  • Laichverpilzung
  • Schleimhautschäden
  • Bisswunden und Verletzungen

verwendet werden.

Auswirkungen auf das Wasser

Seemandelbaumblätter geben Huminstoffe und Gerbsäuren in das Wasser ab und sorgen so für ein natürliches Klima. Abhängig von der Menge der eingesetzten Blätter kann sich das Wasser durch die Huminstoffe gelblich verfärben. Der Ph-Wert, sowie die Karbonathärte werden gesenkt

Einsatz und Dosierung

Nicht alle Blätter können in der Aquaristik verwendet werden. Mehrmals im Jahr verfärben sich die Blätter der Bäume orange/gelblich und fallen als Laub zu Boden. Diese Blätter können gesammelt, gewaschen und getrocknet werden. Die grünen Blätter der Bäume enthalten Blattsäfte, die - auch wenn die Blätter getrocknet sind - giftige Stoffe ins Wasser abgeben. Zudem enthalten sie nicht die gewünschten Inhaltsstoffe.

Auf 50l Wasser kann 1 durchschnittlich großes Blatt verwendet werden. Nach einigen Stunden sinken sie zu Boden. Innerhalb der nächsten 2-3 Wochen entfalten sie ihre Wirkung im Aquarium. Im Laufe dieser Zeit können sie sich zersetzen, oder werden von Garnelen gefressen. Was nach ca. 3 Wochen noch im Becken ist kann gegen neue Blätter getauscht werden.