EHEIM 3582 TWIN Futterautomat Test

Technik

Naturgemäß steigt gerade in der Urlaubszeit das Interesse an Futterautomaten stark an. Während kleinere Fische ohne besondere Futteransprüche - in einem normal besetzten Becken - durchaus einige Tage ohne Futter auskommen, sollte man sich bei längerer Abwesenheit Gedanken machen. Der Eheim war prädestiniert für einen Testlauf, weil er über 2 individuell programmierbare Futterkammern und über eine Zufallsfütterung verfügt. Hier unser erster Eindruck.

Lieferumfang

Neben dem Gerät selbst liefert Eheim einen Satz Duracell Batterien, sowie Gumminoppen und Klett Klebeband zum sicheren befestigen auf der Aquarienabdeckung.

Inbetriebnahme

Der Automat an sich ist selbsterklärend. Auf der Oberseite befinden sich 2 Klappen über die die Kammern mit Futter befüllt werden. Das Fördergetriebe ist am Ausgang durch eine Abdeckung geschützt, die im Betrieb aufgestoßen wird.

Beim Einlegen der Batterien (warum es laut Betriebsanleitung keine Akkus sein sollen bleibt EHEIMs Geheimnis) fällt leider die etwas klapprige Konstruktion des Gerätes auf. Der Kunststoff knirrscht beim bewegen der Abdeckung und beim Zusammenbau passen die Spaltmaße nicht mehr ganz exakt. Das Einlegen der Batterien in die jeweiligen Mulden ist etwas kniffelig, was ebenfalls der klapprigen Konstruktion geschuldet ist.

Eheim 3882

Das geöffnete Batteriefach legt zudem den Blick auf relativ fragil wirkende Löt- und Kabelverbindungen frei. Hier hätte man unserer Meinung nach eine Kunststoffabdeckung verwenden können.

Das Einstellen der Uhrzeit, sowie die Programmierung der Fütterungszeiten fällt - abgesehen von den schwergängigen Tasten - relativ leicht. Es lassen sich mehrere Zeiten pro Tag, sowie die Menge einer Fütterung (über die Anzahl der Umdrehungen des Fördergetriebes), für beide Kammern separat einstellen.

Nach der Befüllung der Futterkammern, werden beide Fördergetriebe separat soweit gedreht das sie komplett mit Futter gefüllt sind.

Fazit

Sehr gut gefallen hat uns die Programmierung des Automaten in Verbindung mit den beiden Futterkammern. Hier entsteht relativ viel Felxibilität. Die Größe der Kammern ist bei einem "normalen" Besatz ausreichend. Weniger gut gefallen hat uns die Verarbeitung des Automaten. Das zusammengebaute Gehäuse macht zunächst einen soliden Eindruck, bei genauem Hinsehen offenbaren sich aber Schwachstellen wie die Konstruktion des Batteriefachs, sowie die schwergängigen Tasten.

Nichts desto trotz können wir den 3582 nach unserem ersten Eindruck durchaus Empfehlen. Für knapp 45 EUR liefert Eheim ein äußerst flexibles Gerät, das sich nun unserem Langzeittest stellen muss.